Dienstag, 14:30 Uhr
Der digitale Dschungel
Du hast fünf Agenten parallel laufen. Codex schreibt gerade eine Funktion, die auf den Daten des Recherche-Agents aufbauen soll. Der Recherche-Agent hat aber gestern andere Zahlen geliefert als heute. Ein dritter Agent hat in der Zwischenzeit eine E-Mail an den Kunden verfasst — mit den alten Zahlen. Du merkst es nicht sofort. Du merkst es um 16 Uhr, als der Kunde antwortet und fragt, warum die Zahlen nicht stimmen. Zwei Stunden verbringst du damit, Schaden zu begrenzen, statt voranzukommen.
"Information Overload ist nicht das Problem. Das Problem ist fehlende Struktur. Wer Agenten einsetzt, ohne Grenzen zu ziehen, baut keinen Vorteil auf. Er baut Tokenverschwendung, Scope Creep und falsche Entscheidungen."
Das ist nicht mehr Arbeitsteilung. Das ist ein Kontrollverlust, den du dir selbst baust. 11x setzt den Agenten in eine definierte Rolle — und lässt dich im Regen stehen. Kein Interface-Design, kein Harness, kein Feedback-Loop. Manus? Kein Intake, kein Setup, keine Guardrails. Devin behandelt den Agenten als Teammitglied, nicht als Werkzeug. Replit nennt es Vibe Coding: Du gibst den Vibe vor, die KI trägt die kognitive Last. Was übrig bleibt? Du. Mit dem Chaos. Das ist nicht 11x. Das ist nicht Devin. Das ist HAI.